Radreise Fährmann hol über
Radreise entlang des Elberadwegs – von Hamburg bis nach Magdeburg

Nach wie vor verschont von Begradigungen und Kanalisierungen durchfließt ein großer Strom nördlich von Deutschlands Mittelgebirgen unbekümmert sein natürliches Bett: die Elbe. Zur Freude der Pflanzen- und Tierwelt hat sich hier eine Naturlandschaft erhalten, deren Einmaligkeit in Deutschland immer wieder betont wird und die wir auf unserer Radreise erleben.
Die Bronzeskulptur "Der Rufer" in Lauenburg steht symbolisch für diese Radreise. Brücken sind rar gesät, vielfach gelangt man nur mit romantischen Gierfähren ans andere Ufer. Kennen Sie die Altmark, die Prignitz oder das Wendland? Sie werden staunen, was es dort, in einer von Deutschland ältesten Kulturlandschaften, alles zu entdecken gibt. Wichtige Orte an der Strasse der Romanik werden im Laufe unserer Radtour entlang der Elbe angesteuert.
Die Radreise beginnt in Hamburg mit der Möglichkeit, vorab ins städtische Kulturleben einzutauchen, und endet in Magdeburg, der ehedem so bedeutsamen Hauptstadt Sachsen-Anhalts. Picknick ist an fünf Tagen vorgesehen.
Eine 6-tägige Fahrradreise an der Elbe und durch die Altmark von Hamburg nach Magdeburg.
Seit 1999, verändert - Radelroute: 285 km| Reiseablauf |
| 1. Tag | Dem Rufer entgegenAm Vormittag treffen wir uns am Bahnhof
Hamburg-Bergedorf (EC-Anschluss). Wir
radeln in die Elbniederung Vierlande, Hamburgs
einziger ländlicher Region. Entlang
der Dove-Elbe geht die erfrischende Fahrt
zum Hauptstrom, wo unser Picknick auf
uns wartet. Das Hohe Elbufer grüßt von der
anderen Seite, während wir uns im Flachen
Lauenburg nähern, dessen mittelalterliche
Unterstadt auf einer Führung zu faszinieren
vermag. | ca. 39 km |
| 2. Tag | ElbtalauenDie bekannte Palmschleuse aus dem Jahr
1398, die älteste Kesselschleuse Europas,
lohnt einen ersten Stopp. Dann radeln wir
am Deich nach Bleckede unserem Picknick
entgegen. Im Infozentrum Elbtalaue erfahren
wir Interessantes zu dieser einzigartigen
Flussniederungslandschaft. Nach dem
Übersetzen auf die andere Elbseite kommen
wir durch ein ehemals mecklenburgisches
Gebiet. Vor Hitzacker queren wir
den Fluss abermals, um in diesem romantischen
Luftkurort nahe des Weinbergs
Quartier zu beziehen. | ca. 62 km |
| 3. Tag | Zu den RundlingenDurch den Naturpark Elbufer-Drawehn
führt der Weg zunächst nach Dannenberg.
Das Wendland lernen wir mit den Jeetzel-
Auen und den zahlreichen typischen Rundlingsdörfern
kennen. Im Freilichtmuseum
in Lübeln erfahren Sie Interessantes über
die Kultur der Wenden. Jenseits der früheren
Grenze gelangen wir nach Salzwedel,
der Hanse- und Baumkuchenstadt in der
Altmark. Ein abendlicher Bummel vermittelt
uns einen ersten Eindruck der von
Fachwerk und Backsteingotik geprägten
mittelalterlichen Altstadt. | ca. 57 km |
| 4. Tag | Baumkuchen & StörcheFachkundig werden wir am Morgen durch Salzwedel geführt, bevor ein Bus uns in die Elbniederungen zurückbringt. Eine herrliche Wegstrecke erwartet uns durch die Auen in einem der schönsten Gebiete der Mittelelbe. Hier ist Storchenland. Bei unserer Mittagsrast in Rühstädt beeindrucken uns die über 70 Störche, die jedes Jahr in diesem kleinen Dorf brüten. Auf einer schmalen Landzunge zwischen Havel und Elbe radeln wir weiter zur Domstadt Havelberg. Es erwartet uns unser direkt am Fluss gelegenes Hotel. | ca. 46 km |
| 5. Tag | Domstadt und KaiserresidenzDer wuchtige, hoch über der Inselstadt
gelegene Havelberger Dom mit seinen
berühmten Fenstern und seinem ehemaligen
Kloster gehört zu den eindrücklichsten
Bauwerken an der Straße der Romanik. Ihm
gilt am Morgen auf einer Führung unsere
erste Aufmerksamkeit. Per Rad geht es hinunter
zu einer kleinen Fähre in Räbel. Durch
die Elbauen führt der Weg bis Arneburg. In
diesem urigen Fachwerkort gönnen wir
uns eine Pause und besehen uns die älteste
Kirche der Altmark und die Skulpturen am
Fischerbrunnen genauer. Am Nachmittag
erreichen wir Tangermünde, die Sommerresidenz
von Karl IV, wo wir im traditionsreichen
Hotel „Schwarzer Adler“ der Familie
Busse zu Gast sind. Abends erleben wir
eine Führung durch die historische Stadt,
manchmal auch das „Rothenburg an der
Elbe“ genannt. | ca. 43 km |
| 6. Tag | An der Straße der RomanikVon Tangermünde leiten uns ufernahe
Wege nach Jerichow, dessen Kirche und
Prämonstratenserkloster ein Schmuckstück
spätromanischer Baukunst darstellt.
Wir besuchen auch das zugehörige Museum
und schauen uns den schönen Klostergarten
an. In Güsen wartet die Bahn nach
Magdeburg auf uns. In der Landeshauptstadt
endet am Nachmittag die Reise. Sie
gelangen noch am selben Tag nach Hause. | ca. 38 km |
Ihre Reiseleiter auf dieser ReiseHin- und Rückreise: Für alles ist gesorgtHamburg und Güsen bei Magdeburg sind per Bahn gut zu erreichen. Eine vergünstigte
Bahnfahrt mit freier Zugwahl können Sie direkt über die Landpartie buchen. Zusatznächte in Hamburg buchen wir ebenfalls gern für Sie.
Für Pkw-Reisende dauert die Rückfahrt per Bahn von Güsen bei Magdeburg nach Hamburg ca. 4 Stunden. Detaillierte Informationen zur Hin- und Rückreise finden Sie in den Landpartie-Reiseinformationen, die Sie mit der Reisebestätigung erhalten.
Das Wetter in der ReiseregionLeistungen
In diesem Reiseangebot sind
alle Leistungen des Landpartie-Servicepakets enthalten.