Radreise Vis à vis an Oder und Neiße
Radreise im Osten Deutschlands von Zittau über Bad Muskau zum Nationalpark unteres Odertal

Wo die Lausitzer Neiße und die Oder die Grenze zwischen Deutschland und Polen markieren, finden wir Sachsens Glanz und Preußens Gloria. Kostbare Bauten aus Gotik, Renaissance, Barock und Klassizismus präsentieren sich Ihnen in den Städten Zittau und Görlitz. Es ist ein selten umfassendes Bilderbuch deutscher Kultur- und Architekturgeschichte. Schlösser, prachtvolle Gutshöfe und Klöster mit überbordendem, spätbarockem Prunk sind eingebettet in eine urwüchsige Naturlandschaft. Lange Zeit eine abgeschiedene Grenzregion, konnte sich die Natur teilweise völlig ungestört entwickeln. Ob Neißetal, Nationalpark Unteres Odertal, Oderbruch oder das Schlaubetal – die Landschaft zeigt sich uns auf der Radreise in großer Vielfalt und in romantischer Schönheit. Romantisch sind auch die Hotels, die uns beherbergen. Ob Renaissanceschloss aus dem 16. Jh., gotisches Kloster, prachtvolles Patrizierhaus oder ländlicher Gutshof – stets bieten sie uns gepflegte Gastlichkeit in besonderem Ambiente. Die Hotels prägen auf sehr angenehme Weise diese Reise und ergänzen durch ihr historisches Flair die Erlebnisse des Tages.
Wir zeigen Ihnen auf der Radreise die gesamte Vielfalt der Region. Von Zittau führt der Weg zum barocken Kloster Marienthal und weiter zu der in Deutschland einzigartigen städtischen Renaissanceanlage in Görlitz. Der Muskauer Park des genialen Gartenbauers Fürst Pückler, Gubin auf polnischer Seite und das bedeutende Kloster Neuzelle markieren weitere Stationen unserer Reise. Durch das stille Schlaubetal machen wir einen Abstecher in den Spreewald und weiter zum 800-jährigen Kloster Zehden in Polen. Abschließender Höhepunkt der Reise ist der Nationalpark Unteres Odertal, eine der letzten natürlichen Flussmündungsgebiete in Deutschland. Die Radstrecken verlaufen zum größten Teil flach und häufig auf gut asphaltierten Wegen am Fluss. Picknick ist an fünf Tagen vorgesehen.
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Oder Neiße Radweg als individuelle Radtour.
Eine 7-tägige Fahrradreise an Oder und Neiße durchs deutsch-polnische Grenzgebiet zu Preußens Glanz, Sachsens Gloria. Übernachtung in besonderen Hotels an historischen Plätzen.
Seit 2007, verändert - Radelroute: 309 km| Reiseablauf |
| Montag | Im NeißetalRomantisch an der Neiße radelnd erreichen wir das Kloster Marienthal. Die barocke Anlage wird noch immer von Zisterzienserinnen bewirtschaftet. Wir lernen das Kloster auf einer Führung kennen und besichtigen den liebevoll angelegten „Garten der Bibelpflanzen“. Am Ufer der Neiße fahren wir weiter nach Görlitz. Hier befindet sich das wohl bedeutendste Renaissanceensemble nördlich der Alpen. Wir lassen uns bei einem geführten Rundgang für diese bauliche Schatzkiste begeistern. Übernachtung im zentral gelegenen und gediegenen Renaissance-Patrizierhaus „Hotel Tuchmacher“ | ca. 44 km |
| Dienstag | Pücklers ParkNach kurzer Fahrt erreichen wir das Neißeufer. Wir stärken uns bei einem Picknick am Fluss und kommen nach Bad Muskau. Der Exzentriker, Frauenheld und geniale Gartengestalter Hermann Fürst von Pückler-Muskau schuf hier nach dem Vorbild Englischer Landschaftsgärten einen einmaligen, 800 ha großen Park (Weltkulturerbe). Das Naturkunstwerk besonderen Ranges erstreckt sich auf deutscher und auf polnischer Seite. Wir durchradeln den Park mit kundiger Führung, bevor wir unser Hotel in Krauschwitz erreichen | ca. 65 km |
| Mittwoch | Prunk in NeuzelleDer Lausitzer Neiße folgend, belohnt der Rosengarten in Forst unsere Aufmerksamkeit mit duftender Farbenpracht. Nach kurzem Transfer erreichen wir die geteilte Stadt Guben/Gubin. Den historischen Stadtkern im polnischen Ortsteil schauen wir uns an. Von der Neißemündung in die Oder ist es dann nur noch ein kurzes Stück bis nach Neuzelle. Die Klosterkirche ist eine Perle spätbarocker Baukunst. Üppige Deckengemälde, reiche Stuckdekorationen, Holzschnitzereien und Altäre bieten einen Prunk ohnegleichen. Noch tief beeindruckt lernen wir die fröhlichen Seiten des Klosterlebens kennen. Wir probieren den „Schwarzen Abt“, ein Dunkelbier der hiesigen Klosterbrauerei. Übernachtung im historischen Landhaushotel „Prinz Albrecht“ am Neuzeller Klosterteich | ca. 54 km |
| Donnerstag | Schlaubetal und SpreeIm märchenhaften Schlaubetal, einem der schönsten Bachtäler Brandenburgs, vorbei an klaren Seen und durch dichten Wald erreichen wir die Ragower Mühle. Freundlich bekommen wir die Mühle erklärt (Führung). Dann brechen wir zur Spree auf. Ein Stück begleitet sie uns durch den wasserreichen Spreewald. Unser Ziel ist der Altmadlitzer See. In romantischer Alleinlage, direkt am See, erwartet uns ein klassischer Gutshof – das Hotel Fischerhaus, in dem wir heute nächtigen | ca. 65 km |
| Freitag | Zibbeln, Zander, Zisterzienser …Durch die beschauliche Landschaft des Oderbruchs radeln wir bis Bad Freienwalde. „Freienwalde – hübsches Wort für hübschen Ort“ schrieb Theodor Fontane treffend über den ältesten Badeort Brandenburgs. Beim erbaulichen Spaziergang durch den hübschen Ort, entdecken wir den Schlossgarten, der von Peter Josef Lenné, dem Gestalter der Gärten von Sanssouci, angelegt wurde. Wieder auf dem Rad ist das Schiffshebewerk Niederfinow an der alten Oder unser nächstes Ziel, das wir gebührend bewundern. Weiter zu unserem Tagesziel, dem Kloster Zehden in Polen. Vor 800 Jahren von Zisterzienserinnen gegründet, ist es nun ein komfortables Hotel mit wunderbarem Flair, das uns zur Nacht und zum Nachtmahl erwartet | ca. 40 km |
| Samstag | Nationalpark Unteres OdertalAuf der Fahrt am Oderdeich erleben wir die letzte natürliche Flussmündungslandschaft Mitteleuropas – das deutsch-polnische Schutzgebiet „Nationalpark Unteres Odertal“. Breit fächert sich der Fluss hier auf. Elegante Seeadler ziehen auf Beutefang ihre Kreise. Seltene und scheue Schwarzstörche staksen über die weiten Wiesen – ein kaum berührtes Paradies. Unser sachkundiger Führer, der viel über diesen einzigartigen Lebensraum zu berichten weiß, begleitet uns ein Stück per Rad im Nationalpark.
Dann ist es nur noch ein kurzer Weg bis unsere Reise am Nachmittag in Schwedt endet. Sie haben gute Anschlussverbindungen nach Berlin
| ca. 35 km |
Ihre Reiseleiter auf dieser ReiseHin- und Rückreise: Für alles ist gesorgtZittau und Schwedt sind per Bahn via Dresden und Berlin gut zu erreichen. Eine vergünstigte
Bahnfahrt mit freier Zugwahl können Sie direkt über die Landpartie buchen. Zusatznächte im Schlosshotel Althörnitz buchen wir ebenfalls gern für Sie.
Für Pkw-Reisende dauert die Rückfahrt per Bahn von Schwedt nach Zittau ca. 5 Stunden. Detaillierte Informationen zur Hin- und Rückreise finden Sie in den Landpartie-Reiseinformationen, die Sie mit der Reisebestätigung erhalten.
Das Wetter in der ReiseregionLeistungen
In diesem Reiseangebot sind
alle Leistungen des Landpartie-Servicepakets enthalten.