Radreise Pommern - „Zum Greifen nah“
Alles was an den Länden der Ostsee so fasziniert, finden wir auf unserer Radreise in Pommern. Nehrungsküste, Wanderdünen, feine Sandstrände und duftender Küstenwald warten auf Entdeckung. Die Greifen, das Herrschergeschlecht Pommerns, hat Schlösser, Burgen und Residenzstädte hinterlassen, deren Glanz noch heute spürbar ist. Unzählige Seen glitzern in den Wäldern und Nationalparks der Kaschubei im hügeligen Hinterland. Weiter östlich, bereits im ehemaligen Ostpreußen, findet sich die wuchtige Marienburg. Der frühere Hauptsitz des Deutschen Ordens beeindruckt als größte Backsteinburg der Welt. Den glanzvollen Abschluss der Reise bildet Danzig mit seiner überwältigenden Altstadt. Ost und West, Geschichte und Gegenwart, Natur und Kultur gehen in Pommern eine einzigartig erlebnisreiche Verbindung ein.
Radreise Pommern - „Zum Greifen nah“ - Reiseablauf
1. Tag: Nach Pommern ca. 31 kmTreffpunkt ist am Morgen am Berliner Ostbahnhof.
Gemeinsam geht es per Bahn nach Szczecin/
Stettin, wo Sie der zweite Reisebegleiter mit dem
Begleitfahrzeug erwartet. Ein Rundgang durch das
Stadtzentrum führt auch zum Stettiner Schloss
und zur Oder. Ein Transfer bringt uns nach Laka.
Hier beginnt die nachmittägliche Radtour,
die uns durch die reizvolle Oderniederung bis zu
unserem Hotel in Kamién Pomorski führt.
2. Tag: Von der Oder an die Ostsee ca. 43 kmWir besichtigen die Kathedrale der alten Bischofsstadt
Kamién Pomorski/Cammin, bevor wir das Meer und die weiten Strände bei Trzesacz/Hoff erreichen. Von Niechorze erfolgt ein Transfer über Trzebiatów/Treptow a. d. Rega nach Kolobrzeg/Kolberg (Übernachtung). Ein Abendspaziergang
durch die kleine Hansestadt rundet den Tag ab.
3. Tag: Pommern pur ca. 60 kmMorgens fahren wir mit dem Bus über Koszalin/
Köslin nach Darlowo/Rügenwalde, eine ehemalige
Residenz der Greifenherzöge und Heimat der
Teewurst. Nach einem Besuch des im Schloss
untergebrachten Museums und der Greifengruft
in der Pfarrkirche geht es per Rad in den Badeort
Jaroslawiec und weiter bis in die frühere Kreisund
Residenzstadt Slupsk/Stolp, deren Zentrum
eine interessante, „typisch pommersche“ Atmosphäre
versprüht (2 Übernachtungen).
4. Tag: Wellen, Wald und Wanderdünen ca. 20 kmEin lohnender Ausflug führt heute in den geschützten Küstenstreifen des Slowinski Nationalparks mit den berühmten Wanderdünen von Leba. Per Bus gelangen wir nach Rowy und radeln über Smoldzino/Schmolsin nach Czolpino. Wir
erkunden die Wanderdünen ausführlich zu Fuß und genießen eine Badepause an der Ostsee. Mit dem Bus geht es zurück nach Slupsk/Stolp.
5. Tag: Ostpommern ca. 58 kmAm Stolper Schloss vorbei lenken wir das Rad in
Richtung der ostpommerschen bzw. kaschubischen
Seenplatte. Dabei durchstreifen wir einen
weiteren Nationalpark, der sich an der Slupia/
Stolpe erstreckt. Am Nachmittag erreichen wir
Bytów/Bütow mit seiner alten Kreuzritterburg, in
welcher sich unser Hotel befindet.
6. Tag: In die Kaschubei ca. 48 kmAuch an diesem Tag stehen die unzähligen
Seen dieser wunderschönen Landschaft im
Mittelpunkt unserer Radelstrecke. Dabei überschreiten
wir die frühere pommersche Grenze
und besichtigen
in Wdzydze Kiszewskie ein sehr
interessantes kaschubisches Freilichtmuseum. Anschließend
gelangen wir per Transfer nach Malbork/
Marienburg, wo Sie sich schon beim Blick
auf die imponierende Anlage der gleichnamigen
Burg von der anderen Seite der Nogat schlagartig
ins Mittelalter zurückversetzt fühlen. Zwei
Übernachtungen in einem angenehmen Hotel,
welches sich in einem früheren Wirtschaftsgebäude
der Burg befindet.
7. Tag: Marienburg und Weichselniederung ca. 49 kmDie Marienburg, der frühere Hauptsitz des Deutschen
Ordens, wird uns auf einer Führung am
Morgen ausführlich vorgestellt. Per Rad folgen
wir später den Flüssen Weichsel und Nogat bis
zur Schleuse von Pieklo und gelangen auf waldreichem
Wege zurück.
8. Tag: Durch die Weichselniederung ca. 44 kmNordwärts radelnd genießen wir die herrlich
flache Strecke und kommen bald nach Lubieszewo
und an die Danziger Schleusen. Kurz vor
ihrer Mündung setzen wir per Boot über die hier
beeindruckend breite Weichsel. Per Bus rollen
wir in Gdánsk/Danzig ein, wo Sie fachkundig
durch die faszinierende Altstadt geführt werden,
die nach dem 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört
war und liebevoll wieder aufgebaut wurde. In
der Architektur vieler Bürgerhäuser drückt sich
der frühere ungeheure Reichtum dieser alten
Hansestadt aus. Unser Danziger Hotel liegt zentral,
aber ruhig.
9. Tag: Danzig und sein StrandAm heutigen radelfreien Tag fahren wir per
Straßenbahn hinaus zur berühmten Klosteranlage
von Oliwa, wo wir den Klängen der ungewöhnlichen
„Orchester“-Orgel lauschen. Später
flanieren wir durch den in der Nähe gelegenen
Traditionsbadeort
Sopot/Zoppot. Gegen 15:00
Uhr endet die Reise. Am Nachmittag haben Gäste
mit gebuchtem Anreisepaket die Gelegenheit,
noch schöne Stunden in Sopot oder Danzig zu
verbringen. Sie übernachten ein weiteres Mal in
Danzig und essen zu Abend im Hotel.
10. Tag: Ankunft in BerlinAm Morgen nehmen Gäste mit gebuchtem Anreisepaket gemeinsam mit der Reiseleitung den Zug nach Berlin, der dort gegen 17:00 Uhr ankommt.