Radreise Lissabon und Alentejo – Die wahre Seele Portugals
Wo Europa im Westen in den Wellen des Atlantik ausläuft, finden wir auf unserer Radreise durch Portugal ein faszinierendes Land. Von Lissabon, der romantischen Stadt am Tejo, führt unsere Radreise über die Halbinsel Setúbal an die Küste und in den südlichen Alentejo. Von den teils kilometerlangen Sandstränden der Costa Azul mit ihren geschützten Feuchtgebieten, radeln wir in das Land der Burgen und Wehrdörfer. Lichte Korkeichenwälder und blütenbunt gesprenkelte Wiesen begleiten uns auf der Radreise nach Évora und in die alte Königsresidenz Estremoz. Hier im Alentejo, dünn besiedelt und bedächtig, finden wir die ländliche, die wahre Seele Portugals. Wir radeln auf ruhigen Landstraßen und wohnen charmant und luxuriös in einigen Pousadas, wunderschön in Burgen, Klöstern und Königspalästen eingerichteten Hotels. Auf der Radreise in Portugal ist Picknick an sechs Tagen vorgesehen.
Radreise Lissabon und Alentejo – Die wahre Seele Portugals - Reiseablauf
1. Tag: Ankunft in LissabonFluganreise am Nachmittag nach Lissabon. Sie erreichen
Ihr komfortables Stadthotel am Rande der
Lissaboner Altstadt am späten Nachmittag. Das
warme Licht des südlichen Himmels durchflutet
die Stadt. Kaum eine europäische Metropole wirkt
so romantisch auf Besucher wie Lissabon. Auf
einer Stadtführung lernen wir die Alfama, die
Altstadt, kennen. In ihren engen Gassen und auf
dem Burghügel hoch über der Stadt ist der mittelalterliche,
maurische Ursprung noch zu spüren.
Nach dem Abendessen in der Altstadt bummeln
wir zurück.
2. Tag: Auf der Halbinsel Setúbal ca. 25 kmAm Morgen setzen wir über den Tejo auf die
Halbinsel von Setúbal. In Aldeia do Meco besteigen
wir unsere Räder. Wir radeln an der Steilküste zum
südwestlichsten Punkt der Halbinsel, dem Cabo
Espichel. Nach einem Picknick am Leuchtturm
und einer Besichtigung der Wallfahrtskirche rollen
wir auf leicht hügeliger Strecke an der Küste zur
Festung Sesimbra. Auf dem Transfer nach Setúbal
passieren wir das Naturparadies Serra da Arrábida.
Die Küstenstraße eröffnet spektakuläre Ausblicke
auf den Atlantik. In Setúbal beherbergt uns die
Pousada São Felipe, ein komfortables Hotel in der
besterhaltenen Festung Portugals eingerichtet.
Hoch über der Stadt genießen wir am Abend deneinmaligen
Ausblick auf Setúbal und das Meer.
3. Tag: Costa Azul - Pinienduft und Meeresbrise ca. 58 kmMorgens überqueren wir den Rio Sado und radeln
auf die Halbinsel Tróia. Eben führt der Weg zwischen
Feuchtgebieten des Rio Sado und dem
Atlantik. Nach einer Pause an einem der schönsten
Sandstrände Portugals, folgen wir der Küste durch
Pinienwälder bis zum kleinen Ort Santo André,
der in Küstennähe gelegen ist.
4. Tag: Serra de Grândola ca. 49 kmWir verabschieden uns vom Meer und radeln hinein in die Serra de Grândola. Geschwungene Hügelketten begleiten uns durch den Tag. Die Straßen sind verkehrsarm in dieser dünn besiedelten Gegend. Unter den Korkeichen und Olivenbäumen grasen Schafe und Ziegen. In der Marktstadt Santiago do Cacém genießen wir das bunte Treiben. Einem kleinen Flusstal folgen wir in die weite Ebene. Unser Picknick unter Korkeichen passt wunderbar in diese ruhige, gelassene Landschaft. Gegen Abend erreichen wir nach einem Transfer die Pousada
do Alvito, wunderbar in einer Burg aus dem 15. Jahrhundert untergebracht. Wir genießen das Ambiente sowie das Abendessen in vollen Zügen.
5. Tag: Burgen, Burgen, Burgen ca. 44 kmDas obere Alentejo ist Burgenland. Fast jede
Stadt wird hier von einer mächtigen Festung
überragt. Durch das weite Land radeln wir nach
Évora. Die Stadt mit römischen Wurzeln ist das
Juwel des Alentejo und UNESCO-Weltkulturerbe.
Die frühere Königsresidenz, mit zahlreichen
Adelspalästen,
Klöstern, Römertempeln und Kirchen, entdecken wir kompetent geführt. In einem
ehemaligen Kloster ist unser heutiges Hotel, die Pousada
dos Lóios, komfortabel eingerichtet
(2 Übernachtungen). Die traditionelle Küche des
Alentejo wird uns im Restaurant der Pousada
auf wohlschmeckende Weise nahegebracht.
6. Tag: Die Kathedralen der Steinzeit ca. 26 kmDie Siedlungsgeschichte um Évora beginnt deutlich vor der römischen Zeit. Verschiedene Megalithgräber sind eindrucksvolle
Zeugen, die wir auf einer Rundtour per Rad besichtigen. Am frühen Nachmittag kehren wir nach Évora zurück. Auf der Praça do Giraldo
laden die Terrassencafés ein, das bunte Treiben zu genießen.
7. Tag: Auf der Weinstraße nach Estremoz ca. 59 kmNoch einmal begleiten uns die sanften Hügel und
Weinstöcke durch die Einsamkeit des Landes. Das
Alentejo ist das größte Weinbaugebiet Portugals.
Unterwegs erfahren wir auf einem herrlichen
Weingut Fachkundiges zur Weinherstellung mit
anschließender Weinprobe. Beschwingt radeln wir weiter nach Vimeiro. Ein kurzer Transfer bringt uns nach Estremoz. In
den Steinbrüchen der Umgebung wird feinster
Marmor abgebaut. Marmorbauten prägen das
Stadtbild allenthalben. Estremoz wurde im 13.
Jahrhundert Königsresidenz und Wohnsitz der
heiligen Königin Isabel. In den Mauern ihres
Palastes, in der Pousada da Rainha Santa Isabel,
mit Schwimmbad, kleinem Garten und wunderbarem
Blick auf die Umgebung, lassen wir den
Tag ausklingen.
8. Tag: Rückreise oder individuelle Verlängerung in LissabonEin Bus bringt uns nach Lissabon, von wo wir am Nachmittag unsere Rückreise antreten. Sie erreichen Frankfurt um ca. 20:30 Uhr und Ihre Anschlussflüge zu fast allen deutschen Flughäfen.