Radreise Südtirol – Alpentäler und Tiroler Bauernstuben
Wo Italien beginnt und Österreich noch nicht endet starten wir unsere Radreise durch Südtirol. Ein Land, reich an Klöstern in lieblichem Spätbarock, schlichten romanischen Kirchen mit wertvollen Altären und Außenfresken, Burgen, Schlössern und üppigen Gärten, lädt uns auf der Radreise zum Staunen ein. An zauberhafte Orte mit klingenden Namen wie Meran, Brixen und Bozen reichen die Ausläufer schroffer Gebirgsstöcke. Malerisch liegen an den Hängen Berghöfe und Ansitze. Ihre gemütlichen, oft getäfelten Stuben sind die Seele Tirols. Wir besuchen auf unserer Radreise einige der schönsten, traditionellen Bauernstuben und lassen uns von unseren Gastgebern zünftig aus der Bauernküche bewirten. Eine Radreise in Südtirol ist ein Fest für die Sinne, feiern Sie mit!
Radreise Südtirol – Alpentäler und Tiroler Bauernstuben - Reiseablauf
1. Tag: Anreise nach BrixenWir treffen uns am Nachmittag am Bahnhof von
Brixen. Die herrschaftliche Bischofsstadt mit Hofburg
und Dom gibt uns einen ersten Eindruck
vom Reichtum der Region. Nach dem Abendessen
bummeln wir gemeinsam mit dem Nachtwächter
durch die mittelalterlichen Gassen von Brixen.
Seine Geschichten stimmen uns ein auf unsere
Entdeckungsfahrt in die Täler von Südtirol.
2. Tag: Südtiroler Dreiklang ca. 50 kmGroßartige Landschaft, eindrückliche Kunst
und hervorragende
Küche – bereits am ersten
Tag genießen wir Südtirols Dreiklang in vollen
Zügen. Romantisch eingebettet in Weinberge,
ist das Kloster Neustift unser erster Stopp. Für
die schönste Barockkirche Tirols, Kreuzgang und
Wunderbrunnen lassen wir uns auf einer Führung
begeistern. Wieder auf dem Rad, folgen wir dem
munteren Lauf der Eisack talwärts. Klausen, wo
die Berge dicht heranrücken, lohnt einen Bummel
auf dem Weg nach Bozen in unser Hotel. Am
frühen Abend geht es mit Seilbahn und Bus
hinauf zum Oberpfaffstaller hoch über Bozen. In
einer der schönsten Bauernstuben werden wir von
der Familie Oberrauch zum Abendessen erwartet,
natürlich hausgemacht mit Produkten vom
eigenen Hof. Übernachtung in Bozen (2 Nächte).
3. Tag: Burgen, Wein und Laubengänge ca. 50 kmNach Süden radeln wir durch ein breites, fruchtbares
Tal entlang der Etsch nach Neumarkt. Die
Laubengänge des Ortes sind besonders schön. Wir
genießen sie auf einem Rundgang und bei einem
Cappuccino. Auf unserem Rückweg umrunden wir
den Kalterer See. Seit alters her ist das breite Tal
um Bozen ein Ort, an dem beste Weine wachsen.
Weinreben begleiten unsere Fahrt nach Kaltern.
Auf dem Steflhof werden wir zu einer Kellerführung
samt Weinprobe erwartet. Beschwingt
radeln wir auf hügeliger Strecke nach Eppan und
bergab nach Bozen. Mehr als zwanzig Burgen und
Schlösser bewachen an den Hängen ringsum
unsere Fahrt.
4. Tag: Die Obstgärten Tirols ca. 36 kmBozen mit seinen Laubengängen und dem
berühmten Obstmarkt erkunden wir bei einem
geführten Stadtrundgang, bevor die Etsch uns
Richtung Meran geleitet. Ein Picknick in den
Obstgärten stimmt uns ein auf unsere Führung
im Obstbaumuseum bei Lana. Wieder auf den
Rädern entdecken wir in der Pfarrkirche zu Niederlana
den berühmten Schnatterpeck-Altar und
radeln nach Meran. Zu Zeiten der Kaiserin Sissi
wurde Meran berühmt. Aus dieser Zeit stammt
auch unser stilvolles Hotel Adria mit dem Flair
der Belle Epoque, in dem wir drei Nächte zu
Gast sind.
5. Tag: Im Passeiertal ca. 19 kmEin Bus bringt uns zum Sandhof im Passeiertal.
Auf einer Führung im Andreas-Hofer-Museum
erfahren wir einiges über den populären Tiroler
Volkshelden. Dann rollen wir auf gutem Weg
abwärts mit einzigartigem Panorama. Es sei die
schönste Landschaft, die er je gesehen habe,
schrieb Franz Kafka an seine Freundin. Mittags
sind wir zurück in Meran. Es ist Zeit für eigene
Wege. Am Nachmittag bringt uns ein Bus hinauf
zum Schnalshuberhof. Christian Pinggera zeigt
uns seinen Berghof. Dann lassen wir uns in der
denkmalgeschützten Bauern- und Zeitungsstube
mit Muße bewirten.
6. Tag: Der Vinschgau ca. 62 kmMit der Bahn fahren wir bis Mals. Der Vinschgau ist
etwas Besonderes in den Alpen. 315 Sonnentage
im Jahr lassen Marillen, Feigen und Wein gedeihen.
Über allem wacht der Ortler, mit 3900 Metern der
König der Tiroler Berge. Wir radeln durch eine
alpine Bilderbuchlandschaft im Etschtal stets sanft
bergab auf wunderbarer Strecke. Zur Mittagsrast
kehren wir im Schgumshof ein zu einer Brettlmarende,
einer typischen Vinschgauer Brotzeit. Die
Spitalskirche in Latsch ist mit ihrem gotischen
Flügelaltar eine Station auf unserer Fahrt nach
Naturns. Hier bestaunen wir die Prokuluskirche,
eine der ältesten Kirchen Tirols, mit berühmten
Außenfresken.
Samstag Auf Wiedersehen in SüdtirolMorgens beginnt die Heimreise. Bahnreisende erreichen München am frühen Nachmittag. Für Pkw-Reisende dauert die Fahrt zurück nach Brixen ca. 80 Minuten.