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Liebe Gäste, Wander- und Radelfreunde!


Weite, sanft gewellte Landschaften, stille, glitzernde Seen, wilde Tiere und köstliches Essen - Masuren ist ein Sehnsuchtsziel, das Sie bezaubern wird. Und daher unser Reisetipp für den Frühsommer.

Erfahren Sie mehr über diese faszinierende, ursprüngliche Region in unserem Nachbarland und freuen Sie sich auf das Rezept für eine original masurische Spezialität.

Viel Spaß beim Lesen wünschen Ihnen Ihre Inge Hauer und Thorsten Haase und das Landpartie-Team



Themen dieses Newsletters sind:

Masuren – Heimat der Wälder und Seen
Einzigartige Naturerlebnisse in Masuren
Rezept: Masurischer Hecht-Auflauf

Masuren – Heimat der Wälder und Seen


Auf den kleinen ruhigen Wegen, die immer noch durch Masuren führen, zeigt sich dieses Land wie ehedem, wie aus den Erzählungen unserer Großeltern. Mit seinem weiten Himmel, den traumhaften Alleen und den einsamen Seen ist es voller Poesie in den Landschaftsbildern. Bilder, die so liebevoll von Siegfried Lenz geschildert wurden.

Es ist ein Land voller herzlicher und bewegender Begegnungen, wie mit Maria Jagielko: Klein und ein bisschen krumm mit buntem Kopftuch und einer Kittelschürze empfängt Sie uns. Zwei lachende Augen schauen interessiert aus einem Gesicht von „sagen wir mal, einundsiebzig Jahren". Maria Jagielko lädt uns ein zu Kaffee und frisch gebackenem Kuchen unter dem Apfelbaum im Garten ihres Hofes in Suleyken. Mehr zu dieser Begegnung lesen Sie in unserem Landpartie-Tagebuch-Beitrag "Hühner in Masuren".

Masuren ist auch ein Land voller Kultur und Geschichte, die auf ganz besondere Weise mit uns verbunden ist und die wir wieder neu entdecken können. Ob auf dem Rundgang mit dem evangelischen Pfarrer des Ortes durch Kętrzyn, bei der Besichtigung der prächtigen Wallfahrtskirche Heiligelinde mit anschließendem Orgelkonzert, einer Lesung aus Werken Ernst Wiecherts, oder einem Besuch der Wolfsschanze – Europäische Kultur, Geschichte und Gegenwart verschmelzen zu einem Gesamterlebnis.

Masuren bezaubert seine Besucher mit Leichtigkeit. Es lädt uns ein zu einem masurischen Blick auf die Welt und uns selbst. Einem Blick für die Dinge, die wirklich wichtig sind im Leben und die uns immer wieder erden.

Im Frühsommer, wenn die Feldraine blütenbunt daherkommen, die Luft mild ist und die Tage bis Mitternacht hell sind, öffnet Masuren seine Seele und lässt uns ein. Darum ist die geführte Radreise nach Masuren, Termin 25.06.-03.07, unsere Reiseempfehlung für den Juni.

Als Dankeschön für Sie als Newsletter-Abonnenten geben wir jedem, der von heute bis zum 09.05.2016 den empfohlenen Termin bucht, die zauberhafte Erzählung „So zärtlich war Suleyken“ von Siegfried Lenz mit auf die Reise. Das Buch, in einer wunderschönen, gebundenen Ausgabe, senden wir Ihnen separat vier Wochen vor Reisebeginn als schöne Einstimmung zu.

Einzigartige Naturerlebnisse in Masuren


Sicher hat Masuren kulturell viel zu bieten. Zwei UNESCO-Weltkulturerbe, orthodoxe Altgläubigen-Klöster, Wallfahrtskirchen, Ernst Wiechert- und Dönhoff-Haus, Wofsschanze …. Ja, auch die Landschaftserlebnisse in den weiten Seengebieten, so wundervoll von Sigfreid Lenz beschrieben, suchen ihresgleichen. Der eigentliche Schatz aber sind die Naturerlebnisse Masurens. Drei Beispiele für diese Erlebnisse, die auf keiner Masuren-Reise fehlen sollten, möchten wir Ihnen vorstellen:

Der König des Waldes

In Deutschland in einigen Wildgehegen gehalten, streift er im Borecka-Urwald noch frei umher. Das Wisent bevölkert in großer Zahl die wilden Waldgebiete vom großen Lycker Seengebiet bis zur russischen Grenze hoch im Norden. Es ist ebenso scheu wie seine Erscheinung majestätisch. Damit wir die Wisente in ihrem Waldverstecken auch finden, schließen wir uns dem Förster des Urwaldes, Herrn Nodzykowski, an. Er führt uns sicher zu den Waldrindern. Und dann steht es vor uns: Braun und zottelig, 3,50 Metern lang, 2 Meter hoch und mit einem stattliches Gewicht von bis zu 1000 kg. Noch beeindruckt von der Begegnung radeln wir weiter nach Suleyken zu Kaffee und Kuchen unter´m Apfelbaum bei Maria Jagielko.

2000 Schwäne

Der Jezioro Łuknajno ist ein 6,8 km² großer See in der Nähe von Mikołajki. Er ist Naturschutzgebiet, UNESCO-Biosphärenreservat und das bedeutendste Brutgebiet für Wasservögel in Polen. Rohrdommeln, Lappentaucher, Wasserrallen, Teichrallen, Graureiher, Bartmeisen, Seeadler, Fischadler, Rotmilane, Kormorane und Trauerseeschwalben finden hier ein Zuhause. Das ist schon einzigartig genug. Dennoch hat der See ein Naturschauspiel zu bieten, das weltweit einmalig ist: 2000 Höckerschwäne nisten am See. Es ist ein unvergesslicher Anblick, wenn die Schwäne, einer schneeweißen Armada gleich, über den See segeln. Wir stehen am Ufer und staunen.

Europas letzte Urpferde

Der Tarpan ist ein sanftes und zutrauliches Geschöpf. Seit etwa einhundert Jahren wird dieses 1,30 Meter große europäische Urpferd bei Popielno vor dem Aussterben bewahrt. Umgeben von vier Seen der großen Masurischen Seenplatte, leben die Pferde wild in den lichten Wäldern einer großen Halbinsel südlich von Mikolajki. Genetisch ist es mit dem Sorraia-Pferd, dem iberischen Wildpferd, eng verwandt. Wir durchradeln die Halbinsel und blicken bei der Beobachtung der frei lebenden Pferdeherden in die Vergangenheit des wilden Europas.

Rezept: Masurischer Hecht-Auflauf


Ihr Reiseleiter Piotr, der Sie auf der Radreise Masuren zu den schönsten Ecken führt, hat uns für Sie ein traditionelles Rezept aus Masuren verraten. Natürlich – wie könnte es im Land der Seen anders sein – ein Fischrezept.

Traditionell bestehen die masurischen Gerichte aus wenigen, einfachen Zutaten aus dem Garten, den Feldern, Wäldern und Seen.

Hier nun Piotrs Rezept für Hecht-Auflauf masurischer Art

Zutaten:
1 Hecht (ca. 800gr) in Masuren natürlich selbst gefangen, hier fragen Sie besser den Fischhändler Ihres Vertrauens danach
3-4 Kartoffeln
1 Glas bzw. 1-2 Becher Saure Sahne
Butter
Salbei
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Den Fisch teilen wir in kleinere Stücke und würzen die Fischstücke gut mit Salz und Pfeffer – dann vorerst in den Kühlschrank stellen. Als nächstes werden die geschälten Kartoffeln in Scheiben geschnitten und einige Minuten in gesalzenem Wasser gekocht. Die Auflaufform mit einem Stück Butter ausfetten, die zuvor vorbereiteten Fischstücke in diese Auflaufform legen und mit Salbei bestreuen. Darauf werden die Kartoffelscheiben gelegt.

Der so vorbereitete Auflauf wird in den bereits auf 180 Grad vorgeheizten Backofen geschoben und ca. 15 Minuten gebacken. Nach dieser Zeit den Auflauf mit der Sauren Sahne übergiessen und für weitere 15 Minuten wieder in den Backofen schieben. Zum Servieren eventuell noch mit einigen Salbeiblättern garnieren.

Guten Appetit! Oder wie man in Masuren sagt: "Smacznego!"

Header: © knape - iStock.com
Bild 1: © Christoph Dyrof / Fotolia.com
Bild 2: © Doin Oakenhelm / Fotolia.com
Bild 3: © Yulia Furman / Fotolia.com

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