150 Jahre Paula Modersohn-Becker – Kunstgenuss per E-Bike - Von Worpswede nach Dangast durch Norddeutschlands Künstlerlandschaften

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24.04.2026

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150 Jahre Paula Modersohn-Becker – Kunstgenuss per E-Bike - Von Worpswede nach Dangast durch Norddeutschlands Künstlerlandschaften

Mit feinem Gespür besondere Kunst- und Kulturerlebnisse mit umwerfenden Landschaften zu kombinieren, ist eins der Erfolgsrezepte der Landpartie Radeln und Reisen. Eine der Reisen des beliebten Oldenburger Spezialveranstalters, die dies ganz besonders spürbar machen, führt unter dem Titel „Kunst im Norden“ von Worpswede nach Dangast durch Niedersachsen. Direkt am Startpunkt sorgt in diesem Jahr das 150jährige Geburtsjubiläum von Paula Modersohn-Becker für den ersten Höhepunkt. Sie gilt als eine der ersten Frauen in Deutschland, die ein Leben als professionelle Künstlerin führten. Für die Begegnung mit ihr und vielen anderen zum Teil noch lebenden Kunstschaffenden nimmt sich die Reise viel Zeit. Gleichzeitig geben das Teufelsmoor und die ruhige Landschaft des Nordens Raum, das Gesehene in Ruhe nachwirken zu lassen. Die erste Reise beginnt am 09. Juni 2026, die zweite am 18. August 2026, beide sind ab 1.845 Euro pro Person buchbar. Informationen und Buchungen unter dielandpartie.de. Oder telefonisch unter 0441/570683-10, bei Facebook und Instagram.

Am 8. Februar 2026 jährte sich der Geburtstag der heute international gefeierten Ausnahmekünstlerin Paula Modersohn-Becker zum 150. Mal. Ihre Werke zählen zu den bedeutendsten Arbeiten des frühen Expressionismus. In ihrer künstlerischen Heimat, dem Künstlerdorf Worpswede, beginnt die Reise „Kunst im Norden“ der Landpartie Radeln und Reisen mit dem Besuch ihres Museums.

Eine inspirierende Landschaft voller Kreativität Die weite und raue Landschaft des Kulturlandes Teufelsmoor mit seiner bäuerlichen Idylle begeisterte im ausgehenden 19. Jahrhundert zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus dem Jugendstil, Impressionismus oder Expressionismus. So auch Paula Modersohn-Becker. Ihre Faszination erschließt sich auf einer Erkundungstour mit den Rädern über Land und an den zahlreichen Kanälen vorbei. Wie unterschiedlich die Landschaft Kunstschaffende inspiriert hat, bezeugen heute sechs Museen in Worpswede mit Werken von Heinrich Vogeler, Otto Modersohn, Fritz Overbeck und Paula Modersohn-Becker. Ein Besuch des Museums am Modersohn-Haus am ersten Reisetag mit einer Sonderausstellung zur Jubilarin gibt dazu eindrückliche Einblicke in das Leben der Expressionistin und anderen Künstlerinnen ihrer Zeit.

Von Plastiken zu Grafiken Nach einem Tag zwischen Moorlandschaft und Walfängern gestaltet sich die nächste Begegnung mit der Kunst im Norden beeindruckend und plastisch. Mit seinen 40 großen Skulpturen aus Stein, Metall oder Holz regt der in Hude lebende Bildhauer Wolf E. Schultz zum Nachdenken an oder macht einfach nur Spaß. Nach einem Abstecher in die Ruine der Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters Hude sowie einem Besuch mit Erfrischungspause im Melkhus der Familie Gramberg begeistert am gleichen Tag eine Führung im Oldenburger Horst-Janssen-Museum mit der Vielseitigkeit dieses Zeichners und Grafikers aus dem 20. Jahrhundert. Verblüffende Wildtiere aus Schrott und noch eine Künstlerkolonie

Auf die Ruhe und Idylle einer Fahrt durch die typische Geest- und Marschlandschaft des Nordens und einem Picknick im idyllischen Hafen der Stadt Varel am Jadebusen folgt das nächste moderne Kulturereignis: Der Kunstgarten „Yard Art“. Aus alten Metallteilen zaubert Diedel Klöver unglaublich lebensechte Tiere. Erst bei näherem Hinsehen entpuppen sich die zusammengeschweißten Bestandteile des Eisbärs als Zündkerzen oder des Alpakas als alte Isolatoren. Während dieses Kunsterlebnis bei der Weiterfahrt noch nachwirkt, taucht am Horizont schon Dangast auf. Hier schließt sich der Kreis zu Worpswede, denn auch Dangast war ein Künstlerdorf, was sich heute noch durch die vielen am Wasser und im Ort verteilten Kunstwerken erleben lässt.

Dangast: Kolonie der Brücke-Künstler mit Besuch im Haus von Franz Radziwill Die Brücke-Künstler Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel und Max Pechstein verbrachten Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Sommer in Dangast. Später auch Otto Müller, Emma Ritter und Franz Radziwill, dessen Wohn- und Arbeitshaus zu den wenigen Künstlerhäusern zählt, die noch im Originalzustand erhalten sind. Nach einer Besichtigung dieses Gesamtkunstwerkes mit wechselnden Ausstellungen sorgt eine Rundtour auf den Rädern für weitere Begegnungen mit Dangaster Künstlern.

Von der Wiege des Expressionismus in Worpswede bis zur salzigen Brise am Jadebusen spannt diese Reise einen großen künstlerischen Bogen. Darüber hinaus ist sie ist eine Hommage an das Licht des Nordens, dessen Zauber sich keiner entziehen kann. Gelungener kann Landschaft und Kunst kaum verknüpft sein. Die siebentägige E-Bike-Reise „Kunst im Norden – Von Worpswede nach Dangast“ kostet ab 1.845 Euro pro Person im Doppelzimmer. Reisetermine sind der 09. bis 15. Juni sowie der 18. bis 24. August 2026.

https://www.dielandpartie.de/unsere-reisen/detailseite/&reise=radreise-deutschland-kunst-im-norden Das gesamte Reiseprogramm für 2026 der Landpartie Radeln und Reisen ist buchbar unter www.dielandpartie.de.

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