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Die Landpartie Radeln und Reisen
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Reiseleiter und Mitarbeiter der Landpartie berichten von ihren Erlebnissen...
von: Inge Hauer am: 05.07.2013
Radeln in St. Petersburg

Dieses Jahr war es nun soweit: Die ersten Teilnehmer unserer ADFC-Radreisen von HH nach St. Petersburg erreichten ihr Ziel. Da wollte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, diese besondere Reise persönlich zu begleiten und mit unseren Gästen die erste Ankunft in St. Petersburg zu feiern!

Unsere Gruppe bestand aus 25 Radlern, von denen 17 bereits die ersten beiden Etappen zusammen geradelt sind. Dementsprechend groß war die Wiedersehensfreude. Aber auch die übrigen Radler wurden gleich in die Gruppe aufgenommen. Gemeinsam erreichten wir am 21.06., pünktlich zum längsten Tag des Jahres, die Zarenstadt Peters des Großen!

Was für ein Gegensatz: Nach den ruhigen und teilweise menschenleeren Strecken in Lettland und Estland begaben wir uns nun in eines der größten Ballungszentren der Welt: Die Oblast Leningrad. Mit jedem Kilometer, den wir uns St. Petersburg nähern, wird die Besiedelung dichter.

Und dann erlebten wir St. Petersburg mit all seinen Facetten: Zuerst reihen sich Büro- und Gewerbebauten entlang der Straßen auf, diese werden von massiven Plattenbauten abgelöst. Bald schon weiten sich die Straßen und der sozialistische Baustil dominiert das Stadtbild. Eindrucksvollen Großbauten wie etwa riesige Arbeiterkantinen sollten die sozialistische Idee auch baulich umsetzen.
Wir näherten uns der Innenstadt mit ihren prunkvollen Bauten und Straßen. Ein unglaublicher Anblick.

Dann wird der Verkehr immer dichter, wir fuhren hintereinander auf dem Bürgersteig und waren das ein oder andere Mal wirklich froh, dass wir unsere leuchtend gelben Warnwesten trugen und so in dem Trubel nicht gänzlich untergingen.
Aber unser St. Petersburger Radführer Nikolai lotste uns sicher durch die Straßen. Wir bestaunten die Sehenswürdigkeiten – und wurden selbst als solche bestaunt!

Ich hatte das Gefühl, jeder St. Petersburger, der Englisch spricht, sprach uns an und fragte, was es mit den Fahnen am Schlussfahrrad auf sich hat, woher wir kommen und wir auf die Idee kommen, in St. Petersburg mit dem Rad zu fahren. Viele Menschen zückten ihre Smartphones und fotografierten unsere Gruppe. Es war ein ganz besonderes Erlebnis.

Und dann hatten wir unser Ziel erreicht: Gemeinsam rollten wir auf den Schlossplatz vor dem Winterpalais, mitten im Herzen von St. Petersburg!
Die Freude war groß, wir ließen die Korken knallen, stießen stilecht mit Krimsekt an, schwenkten unsere Fahnen, feierten unsere Ankunft und hielten den Moment im Foto fest.
Am Abend ließen wir den ereignisreichen Tag noch mit einer Kahnfahrt ausklingen, bei der wir die „weißen Nächte", die längsten Tage des Jahres, noch einmal eindrucksvoll erleben konnten ...

Herzlichst,

Radeln in St. Petersburg
Inge Hauer
Inge Hauer

...Geschäftsführerin der Landpartie. 


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