Geführte Radreisen

Vis à Vis
An Oder und Neiße

Wo die Lausitzer Neiße und die Oder die Grenze zu Polen markieren, finden wir auf unserer Radreise Sachsens Glanz und Preußens Gloria. Kostbare Bauten aus Gotik, Renaissance, Barock und Klassizismus präsentieren sich auf der Radreise in den Städten Zittau und Görlitz. Es ist ein selten vollständiges Bilderbuch deutscher Kultur- und Architekturgeschichte. Schlösser, prachtvolle Gutshöfe und Klöster mit überbordendem, spätbarockem Prunk sind eingebettet in eine urwüchsige Naturlandschaft, geprägt vom Lauf der Oder und Neiße. Wir erleben auf unserer Radreise an Oder und Neiße eine lange Zeit abgeschiedene Grenzregion, in der sich die Natur teilweise völlig ungestört entwickeln konnte. Ob Neißetal, Nationalpark Unteres Odertal, Oderbruch oder das Schlaubetal – die Landschaft zeigt sich uns in großer Vielfalt und in romantischer Schönheit. Romantisch sind auch die Hotels, die uns auf unserer Radreise beherbergen. Ob Renaissanceschloss aus dem 16. Jahrhundert, gotisches Kloster, prachtvolles Patrizierhaus oder ländlicher Gutshof – stets bieten sie uns besonderes Ambiente, prägen diese Radreise an Oder und Neiße und ergänzen durch ihr historisches Flair die Erlebnisse des Tages.

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Wenn Sie lieber im Rahmen einer individuellen Radreise auf dem Oder-Neiße-Radweg radeln möchten, dann sind Sie bei dieser Radreise genau richtig:
An Oder, Neiße & Spree, Oder-Neiße-Radweg

Reiseablauf

1. Tag: Auftakt in der Oberlausitz ca. 6 km
Am frühen Nachmittag treffen wir uns am Bahnhof in Zittau. Auf einer Führung lernen wir das architektonische Kleinod kennen. Dabei bestaunen wir das klassizistische Rathaus mit der unverkennbaren Handschrift Karl Friedrich Schinkels, des Stararchitekten der Hohenzollern, sowie das Große Zittauer Fastentuch. Per Rad sind es nur wenige Kilometer im Mandautal bis Hörnitz. Hier übernachten wir im Schlosshotel Althörnitz, einem zauberhaften Renaissanceschloss von 1654.

2. Tag: Im Neißetal ca. 44 km
Romantisch an der Neiße radelnd erreichen wir das Kloster St.Marienthal.. Die barocke Anlage wird noch immer von Zisterzienserinnen bewirtschaftet. Wir lernen das Kloster und den liebevoll angelegten „Garten der Bibelpflanzen“ bei einer Führung kennen. Am Neißeufer geht es nach Görlitz. Hier befindet sich das bedeutendste Renaissanceensemble nördlich der Alpen. Wir lassen uns bei einem geführten Rundgang für diese bauliche Schatzkiste begeistern. Übernachtung im zentral gelegenen und gediegenen Renaissance-Patrizierhaus „Hotel Tuchmacher“

3. Tag: Pücklers Park ca. 63 km
Nach kurzer Fahrt erreichen wir das Ufer der Neiße. Wir folgen dem Fluss und kommen nach Bad Muskau. Der Exzentriker, Frauenheld und geniale Gartengestalter Fürst Hermann von Pückler-Muskau schuf hier nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten einen einmaligen, 800 Hektar großen Park (UNESCO-Weltkulturerbe). Das Naturkunstwerk besonderen Ranges erstreckt sich auf deutscher und auf polnischer Seite. Wir durchradeln den Park mit kundiger Führung, bevor wir unser Hotel in Bad Muskau erreichen.

4. Tag: Prunk in Neuzelle ca. 54 km
Der Lausitzer Neiße folgend belohnt der Rosengarten in Forst unsere Aufmerksamkeit mit duftender Farbenpracht. Nach kurzem Transfer erreichen wir die geteilte Stadt Guben / Gubin. Von der Neißemündung in die Oder ist es dann nur noch ein kurzes Stück bis nach Neuzelle. Die Klosterkirche ist eine Perle spätbarocker Baukunst. Üppige Deckengemälde, reiche Stuckdekorationen, Holzschnitzereien und Altäre bieten einen Prunk ohnegleichen. Noch tief beeindruckt lernen wir die fröhlichen Seiten des Klosterlebens kennen. Wir probieren den „Schwarzen Abt“, ein Dunkelbier der hiesigen Klosterbrauerei. Übernachtung im historischen Landhaushotel „Prinz Albrecht“ am Neuzeller Klosterteich.

5. Tag: Schlaubetal und Spree ca. 65 km
Vorbei an klaren Seen und durch dichten Wald erreichen wir radelnd die Ragower Mühle. Freundlich bekommen wir die Mühle bei einer Führung erklärt. Dann brechen wir zur Spree auf. Ein Stück begleitet sie uns durch den wasserreichen Spreewald. Unser Ziel ist der Madlitzer See. In romantischer Alleinlage, direkt am See, erwartet uns ein klassischer Gutshof – das Hotel Fischerhaus, in dem wir heute nächtigen.

6. Tag: Zibbeln, Zander, Zisterzienser ... ca. 40 km
Durch die beschauliche Landschaft des Oderbruchs radeln wir bis Bad Freienwalde. „Freienwalde – hübsches Wort für hübschen Ort“, schrieb Theodor Fontane treffend über den ältesten Badeort Brandenburgs. Beim erbaulichen Spaziergang durch den hübschen Ort entdecken wir den Schlossgarten, der von Peter Joseph Lenné, dem Gestalter der Gärten von Sanssouci, angelegt wurde. Wieder auf dem Rad ist das Schiffshebewerk Niederfinow an der Alten Oder unser nächstes Ziel, das wir gebührend bewundern. Nun geht es weiter zu unserem Tagesziel, dem Kloster Zehden in Cedynia, Polen. Vor 800 Jahren von Zisterzienserinnen gegründet, ist es heute ein komfortables Hotel mit wunderbarem Flair, das uns zum Abendmenü erwartet.

7. Tag: Nationalpark Unteres Odertal ca. 35 km
Auf der Fahrt am Oderdeich erleben wir die letzte natürliche Flussmündungslandschaft Mitteleuropas – das deutsch-polnische Schutzgebiet „Nationalpark Unteres Odertal“. Breit fächert sich der Fluss hier auf. Elegante Seeadler ziehen auf Beutefang ihre Kreise. Seltene und scheue Schwarzstörche staksen über die weiten Wiesen – ein kaum berührtes Paradies. Unser sachkundiger Führer, der viel über diesen einzigartigen Lebensraum zu berichten weiß, begleitet uns ein Stück per Rad im Nationalpark. Dann ist es nur noch ein kurzer Weg, bis unsere Reise am Nachmittag in Schwedt endet. Sie haben gute Anschlussverbindungen nach Berlin.

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7 Tage - 307 km
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Termine:
Legende:   Plätze vorhanden Plätze vorhanden   ausgebucht ausgebucht

  EZ DZ ½DZ
 17.06.18 - 23.06.18 Einzelzimmer verfügbar Doppelzimmer verfügbar halbe Doppelzimmer verfügbar
 15.07.18 - 21.07.18 Einzelzimmer verfügbar Doppelzimmer verfügbar halbe Doppelzimmer verfügbar
 26.08.18 - 01.09.18 Einzelzimmer verfügbar Doppelzimmer verfügbar halbe Doppelzimmer verfügbar
 
Anzahl Zimmer: EZ     DZ     ½DZ
 
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Termine

Oder-Neiße 1   17.06. - 23.06.2018
Oder-Neiße 2   15.07. - 21.07.2018
Oder-Neiße 3   26.08. - 01.09.2018
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Reisepreise in €
945,- pro Person im DZ
135,- EZ-Zuschlag
ab 34,- Bahnfahrt 2. Kl. ab jedem deutschen Bahnhof je Richtung
inklusive Landpartie-Reiserad 8-Gang
50,- Landpartie-Reiserad 24-Gang
170,- Elektrorad 8-Gang mit Rücktritt


Zusatzübernachtung:
in Althörnitz bei Zittau,
pro Person im DZ € 55,- / EZ € 77,-

Leistungen

  • Alle Übernachtungen in Hotels wie beschrieben
  • Umfangreiches Frühstück
  • Ausgewählte dreigängige Abendmenüs
  • Landpartie-Reiserad und technischer Service
  • Praktische Landpartie-Fahrradtasche für das Tagesgepäck
  • Sämtliche Eintritte und Führungen
  • Sämtliche Transfers per Bahn, Bus, Schiff oder Taxi
  • Qualifizierte, ortskundige Landpartie-Reiseleitung per Rad
  • Zweiter Reiseleiter als Fahrer des Landpartie-Begleitfahrzeugs
  • Gepäcktransport und -service
  • Sämtlicher Service und Leistungen der Reiseleiter (z.B. Picknickvorbereitung)
  • Anfallende Kurtaxen und Bettensteuern

Route

  • 1. Tag: ca. 6 km
    Auftakt in der Oberlausitz
  • 2. Tag: ca. 44 km
    Im Neißetal
  • 3. Tag: ca. 63 km
    Pücklers Park
  • 4. Tag: ca. 54 km
    Prunk in Neuzelle
  • 5. Tag: ca. 65 km
    Schlaubetal und Spree
  • 6. Tag: ca. 40 km
    Zibbeln, Zander, Zisterzienser ...
  • 7. Tag: ca. 35 km
    Nationalpark Unteres Odertal

Hin- und Rückreise

Für alles ist gesorgt - Zittau und Schwedt sind per Bahn via Dresden und Berlin gut zu erreichen. Eine vergünstigte Bahnfahrt mit freier Zugwahl, ausgenommen Ostdeutsche Eisenbahn, können Sie direkt über die Landpartie buchen. Individuelle Reiseverlängerungen buchen wir ebenfalls gern für Sie.

Reiseleitung

Paul-Simon Brand

Paul-Simon Brand

ist Geologe, wohnt in Darmstadt und liebt die Natur und deren Vielfalt. Er hat immer interessante Informationen zur Entstehung der außergewöhnlichen Landschaft auf Lager und freut sich darauf, seine Begeisterung für Bewegung, ganz egal ob Bergsteigen, Wandern oder Radeln, mit Ihnen zu teilen.mehr ...
Ute Gottesmann

Ute Gottesmann

Die Neugier auf fremde Länder und Kulturen wurde der Anglistin und Touristikerin bereits in die Wiege gelegt. Als passionierte Radlerin, Bergsportlerin und Pilgerin mit brandenburgischen Wurzeln liebt sie das Reisen. Die Begeisterung für die Natur und ihre hervorragenden botanischen Kenntnisse teilt Ute Gottesmann gerne mit Ihnen auf den Landpartie-Reisen.
Bettina Klein

Bettina Klein

arbeitet in Berlin als freie Lektorin und lebte davor einige Zeit in Südfrankreich. Seit über 10 Jahren führt sie unsere Gäste per Rad durch Frankreich, Deutschland und die Schweiz.

Die Hotels

Bitte beachten Sie, dass in Einzelfällen auch andere Hotels, der selben Kategorie gebucht werden.

  • Bertsdorf-Hörnitz: Schlosshotel Althörnitz
    Das Renaissanceschloss aus dem 17. Jahrhundert wurde geschmackvoll zu einem Hotel umgestaltet. Die persönliche Atmosphäre und das Ambiente mit großem Schlossgarten sind außergewöhnlich.
  • Görlitz: Hotel Tuchmacher
    Seit langen Jahren sind wir in diesem zauberhaften, persönlich geführten Haus der Familie Vits zu Gast. Das Tuchmacher mit seiner hervorragenden Küche zählt bei unseren Gästen zu den beliebtesten Landpartie-Hotels. Untergebracht in historischen Mauern, ist das Haus aus dem Jahre 1528 eines der bedeutendsten Renaissancebürgerhäuser von Görlitz.
  • Bad Muskau: Kulturhotel Fürst Pückler
  • Neuzelle: Historisches Landhaus-Hotel Prinz Albrecht
  • Alt Madlitz: Gut Klostermühle
    Kartäusermönche entdeckten im Mittelalter die Schönheit dieses Ortes und errichteten ein Kloster mit Wassermühle. Die Mühle inkl. des zugehörigen historischen Gutshofs ist heute ein komfortables Hotel, einzigartig idyllisch, in Alleinlage am Madlitzer See. Die Zimmer sind fein und individuell möbliert. Außergewöhnlich ist die große Wellnessanlage.
  • Zehden / Cedynia : Kloster Zehden

Schwierigkeitsgrad

Die Routen führen durch flaches, teils hügeliges Gelände. Die Strecken sind manchmal hügelig. Wir nutzen überwiegend asphaltierte oder gut befestigte Wege, an manchen Tagen mit einem erhöhten Anteil an Naturwegen. Wir radeln im Binnenland oder bewegen uns auf windgeschützten Strecken, so dass wir geringes Gegenwindrisiko haben.
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